Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Die Schatten von Edinburgh - Oscar de Muriel

Titel: Die Schatten von Edinburgh
Autor: Oscar de Muriel
Verlag: Goldmann
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Kurzbeschreibung:
Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...

Meinung:

Der Hauptgrund warum ich dieses Buch gekauft habe war in erster Linie das Cover. Die Silouette eines Mannes mit einer Pfeife im Mund, einer Lupe in der Hand und eine Geige im unteren Teil. Als sehr großer Sherlock Holmes Fan weckte dies schon die eine oder andere Assoziation.
Es war aber Gottseidank kein schlechter Abklatsch des Klassikers, sondern der Auftakt eines mehr als interessanten Ermittlerduos!

Die Geschichte wird von Ian Frey erzählt, einem Ermittler aus London der gegen seinen Willen nach Edinburgh zwangsversetzt wird. Nicht das dies nicht schlimm genug wäre, nein, sein neuer Partner – McGrey - ist ein mürrischer, ungehobelter Schotte, der noch dazu an Geister glaubt.
Frey versucht das Beste daraus zu machen um seinen angekratzten Ruf wieder in Ordnung zu bringen, um schnellstmöglich zurück nach London zu kommen.

Er muss mit seinem neuen Partner den grausamen Mord an einem Geiger aufklären, der leichte Ähnlichkeit zu den gegenwärtigen Morden von dem Ripper in London aufweist.

Es beginnt eine Jagt durch das Edinburgh des 19. Jahrhunderts!

Die Chemie zwischen den beiden ungleichen Inspektors könnte zu Beginn nicht schlechter sein. Sie streiten mehr als sie miteinander den Fall diskutieren und jeder der beiden weis natürlich alles besser. Genau diese Sticheleien geben der Geschichte den gewissen Touch. So humorvoll, ich könnte den beiden den ganzen Tag beim streiten zuhören (lesen) *grins*

Ein spannender Krimi für zwischendurch der auf noch mehr Geschichten hoffen lässt. Im englischen Original hat Oscar de Muriel bereits zwei weitere Bände veröffentlicht, was bedeutet das wir sicher noch was zu lesen bekommen!
 

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