Montag, 17. Juli 2017

[Rezension] Die Farbe des Lichts - Diana Wintermeer

Titel: Die Farbe des Lichts
Autor: Diana Wintermeer
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Kurzbeschreibung:
Der liebenswerte, warmherzige Chris begegnet an einem verschneiten Wochenende im Dezember dem angesehenen New Yorker Maler Richard Grayes. Der Künstler zeigt sofort Interesse an dem jungen Studenten und auch Chris erliegt schnell dem offensiven Charme des Malers. Zusammen durchleben die beiden einen stürmischen und schneereichen Winter, doch Glück und Leid liegen für sie eng beieinander, denn nicht nur Chris hadert mit sich und seinen Gefühlen. Auch Richard verbirgt ein trauriges Geheimnis …

Meine Meinung:

Chris & Richard

Wow. Nachdem ich das Buch beendet und zur Seite gelegt habe, brauchte ich erst mal eine Pause und ein Stück Schokolade. Ich war emotional aufgewühlt und wusste nicht wie ich mich jetzt fühlen sollte. Die Geschichte hat mich traurig und froh zu gleichen Teilen gemacht und ich wusste manchmal nicht ob ich weinen oder lachen will.
Der erste Teil des Buches ist der Hauptroman und erzählt von Chris´ Sicht.  Der Text ist einfach und flüssig geschrieben und einige Szenen musste ich gleich nochmal lesen. Ein für mich ganz besonderer Moment war die erste Begegnung von Chris und Richard. Er hatte etwas magisches an sich und man fühlte sich als wäre man mit ihnen im Raum. Es war berührend, wie noch so viele weitere Szenen, die zu nennen viel zu viel vorweg nehmen würde.
Aber noch ein paar Wörter zu den Protagonisten: Chris ist ein interessanter Charakter, jung, sportlich, jedoch noch nicht komplett im Leben angekommen. Er war von Anfang an sympathisch, doch dann kam Richard, und dieser hat mich mit geballter Ladung Charme umgehauen. Der Maler hat eine Ausstrahlung, deren man sich nicht entziehen kann. Und trotz seiner Aura – eine zum Füße küssenden Präsenz – ist er weder abgehoben noch abweisend. Ruhig und warm wirkt der Mann, der es schafft, dass komplette Vorlesungssäle gebannt an seinen Lippen hängen. Es ist kein Wunder dass Chris ihm sofort (vielleicht anfangs noch nicht ganz bewusst) verfallen ist. Jedem anderen wäre es nicht anders ergangen.
Der zweite Teil des Buches ist dieselbe Reise, nur aus Richards Augen. Und auch wenn man genau weiß was passiert, ist es das Lesen wert. Ein gelungener Abschluss und eine schöne Möglichkeit, auch in seine Gedankenwelt eintauchen zu können.
Ich muss hier auch noch etwas zu dem Cover sagen: Normal mag ich es nicht wenn Personen darauf abgebildet sind, denn ich stelle mir die Charaktere nie haargenau so vor wie auf den Bildern, doch hier ist die Wahl geradezu perfekt. Genauso hat sich auch Richard in meinem Kopf manifestiert. Eine gelungene Wahl!
Fazit:
Eine berührende Geschichte, die man gelesen haben sollte.

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